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BUND positioniert sich zur TVO

Nach einem Trassenspaziergang im Mai 2014 hat der BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland zur Tangentialverbindung Ost Position bezogen:

Nachdem die Trasse kurz vorgestellt wird, erklärt der Verband auf seiner Website, dass der Bau der TVO schon 2002 geprüft, als nicht notwendig erachtet worden und daher aus dem Maßnahmekatalog für längerfristige Projekte herausgenommen worden sei. Der geringe Nutzen für die Anwohner der bisher genutzten Nord-Süd-Verbindungen stünde den hohen Kosten (aktueller Stand Variante Ost ca. 80 Mio) und den Eingriffen in die Stadtnatur gegenüber.

Wir setzen den zusätzlichen (LKW-) Verkehr der (mautpflichtigen) Autobahn für die Märkische Allee und der gesamten Trasse, zusätzliche Feinstaubbelastungen für alle Trassenanrainer und die weitere Befahrung der Köpenicker Straße via Blumberger Damm oder B1/B5 bis zu den Anbinderstraßen mit auf die Liste.

Der BUND vermerkt ebenfalls, dass bislang die Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide fast keine Überschreitungen findet. Andere Hauptverkehrsstraßen seien weitaus mehr belastet, die Anzahl der betroffenen Bewohner deutlich höher und daher auch an diesen Stellen zuerst Gegenmaßnahmen zu ergreifen sind.

Fazit: Der BUND meint der Bau der TVO sei unnötig und lehnt diesen daher in allen Trassenvarianten ab.

Wir meinen: Unter Berücksichtigung der neusten Rechtssprechung (Pressemitteilung Bundesverfassungsgericht Urteil in Sachen „Braunkohlentagebau Garzweiler“) und der WHO-Richtlinien, die auch für die Straßen außerhalb der Umweltzone gelten, ist die TVO sowohl abzulehnen als auch unbaubar.

Hier geht es zum Beitrag des BUND auf dessen Website: klick

Position des BUND als PDF-Datei (5 Seiten): klick

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