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Gaunerzinken und Plastikstreifen

Seit Jahren spähen kriminelle Menschen Grundstücke, Häuser und Wohnungen aus, um an Gartenzäunen, Haustüren, Briefkästen oder den Klingelknöpfen Codes zur Markierung eines möglichen späteren Tatorts zu hinterlassen. Angefangen hat es in den 90er Jahren in Österreich, nun sind diese Aktivitäten auch in Deutschland festgestellt worden.

Mittlerweile warnt die Polizei ebenfalls vor kleinen Plastikstreifen, die an die Haus-, Hof- oder Gartentüren geklemmt werden, um Bewegungen festzustellen. Man könnte genauso gut auch Streichhölzer o.ä. an seinem Tor vorfinden.

Zum Ausspähen der Objekte könnte ein vermeintlicher Handwerker oder ein Fremder, der sich als eine andere Person ausgibt, klingeln und die Bewohner in Gespräche verwickeln. Das Telefon wird im Regelfall nur zum Ausspähen des Familienstandes und der Wohnsituation benutzt. Hier schlagen vor allem die Enkeltrickbetrüger zu.

Die allseits bekannteste Einbruchszeit sind die Dämmerungsstunden im Herbst und Winter (Oktober – Januar) und nachts ab 22.00 Uhr. Jedoch werden über die Hälfte der Einbrüche zwischen 10.00 Uhr und 20.00 Uhr begangen, da die meisten Häuslebesitzer natürlich auf der Arbeit sind. Auch während der sommerlichen Urlaubszeit ist Hochsaison für Einbrecher. Ebenso wissen die Einbrecher: Häuslebauer haben ihre Schlafzimmer meist oben, daher kann unten schnell und leise geklaut werden.

Die Einbrecher kommen über angekippte Fenster, Terrassentüren und natürlich schlecht gesicherten Wohnungstüren.

Was nehmen sie mit: Bargeld natürlich, (Gold-) Schmuck, kleinere Elektrogeräte wie z.B. Smartphones oder Handys, mp3 – Player, Tablets, Notebooks, Netbooks usw.

Laut Statistik wird Berlin immer krimineller. Auch Einbrüche nehmen in der Nachbarschaft merklich zu.

Diese sogenannten Gaunerzinken sind einmal zusammengestellt. Diese Grafik erhebt natürlich keinen Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit.

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