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Rundschreiben zur Realisierung der TVO / Tangentialen Verbindung Ost

Unser Bezirksbürgermeister Herr Komoß und unser Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Stadtentwicklung Herr Gräff haben uns geschrieben!

In diesem Schreiben stellen die Bezirksvolksvertreter nocheinmal klar, dass der Senat ein klares Wort zur Ost-Variante der TVO gesprochen hat und damit alle Bemühungen einiger Initiativen, die den Trassenverlauf betreffen, vom Tisch sind.  An dem gibt es nunmal nichts mehr zu rütteln, wenn die die Trasse noch in dieser Haushaltsplanung bis 2017 mit rein soll. Nun werden alle Planungsunterlagen zusammen gesammelt und dann geht es in das Planfeststellungsverfahren. Optimistisch, wie das Land Berlin nunmal ist, gehen sie von einem Baubeginn 2016 aus – 2015 läuft das Sachenrechtsbereinigungsgesetz aus. Ab 4. Oktober 2015 können Nutzungsverträge, die hierzulande noch des öfteren anzutreffen sind, uneingeschränkt nach BGB gekündigt werden.

Weiter wird in dem Brief beschrieben, dass beim Planfeststellungsverfahren der Bezirk und die Bürger angehört werden. Damit der Bezirk alles unter Kontrolle hat, möchte er einen „Runden Tisch“ einberufen, wo Experten, Verbände und Bürgerinitiativen Vorschläge sammeln und geballt den Senat übergeben.

Wiedereinmal tendiert das Schriftstück Pro-Biesdorf Südlich der U5, die Interessen der Grundstückseigentümer nördlich der U5, die die Trasse genau am Grundstück haben oder derer, die Abgerissen werden sollen, scheinen nicht relevant. Die Hauptlast sind die geplanten Zufahrtsstraßen, die jedoch unabdingbar sein werden.

In der angehängten Pressemitteilung wird endlich unverholen zugegeben, dass die TVO nicht nur eine vermeintliche Verkehrsentlastung der Köpenicker Straße werden soll, sondern auch eine Anbindung an verschiedene Gewerbegebiete.

Über die Lärmschutzmaßnahmen darf man im Übrigen nur spekulieren: auf der Skizze des Ingenieurbüros in der Machbarkeitsstudie ist eine Lärmschutzwand westlich der Trasse direkt zur Bahn (vielleicht als Schutzwall?) eingezeichnet. Das Siedlungsgebiet wird durch Rad- und Fußweg begrenzt. Wie es genau umgesetzt wird, bleibt abzuwarten.

Wer sich unsere Bezirkspost nocheinmal ansehen möchte, hat hier jetzt die Möglichkeit. Alle Urheberrecht verbleiben natürlich beim Verfasser.

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Hier gibt es den Brief als pdf-Datei direkt vom Bezirk: http://www.berlin.de/imperia/md/content/bamarzahnhellersdorf/tiefbauamt/biesdorfer_brief_tvo_03_2013.pdf?start&ts=1363083770&file=biesdorfer_brief_tvo_03_2013.pdf

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