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Tangentialverbindung Ost rbb Abendschau vom 10.04.2013

Die Abendschau berichtete heute wieder von der Schnellstraße, der Tangentialen Verbindung Ost – für etwa eine Woche ist der Beitrag hier abrufbar: rbb Abendschau

Die Straße „kann ja überall, nur nicht vor der eigenen Haustür sein“ oder […] nur nicht im eigenen Wohnzimmer!

Die Balzerstraße wird eingeblendet und es wird berichtet, dass der Senat von „wenigen Hundert Fahrzeugen am Tag“ ausgeht, wobei unerwähnt bleibt, ob die TVO 2- oder 4-spurig gebaut werden wird, was sich natürlicherweise auch auf die Zu- und Abfluss-Straßen auswirken würde/könnte.

Laut Sprecher des Kreisverbandes Bündnis 90 / Grüne Stefan Ziller „[…] erwartet der Senat eine Belastung der Alfelder Straße mit 5000 Kfz/Werktag sowie des Balzer Weges mit ebenfalls 5000 Kfz/Werktag. Ein Verzicht auf die Anbindungsstraßen soll laut der Untersuchung des Senates den Verkehr auf der TVO um ca. 10.000 Kfz/Werktag verringern. Dies ist ein Großteil der erwarteten Entlastung der Köpenicker Straße.Die Machbarkeitsstudie des Senats sagt aber genau das aus […]“ Quelle: stefan-ziller.de

Jetzt haben die Bürgerinteressengemeinschaft (Wir-sind-Biesdorf-Süd), der VDGN und der Bezirk Marzahn-Hellersdorf einen Arbeitskreis gegründet, die die Ostvariante verhindern möchte. Gefordert wird immernoch die Ost-West-Variante, wobei der Senat schon prophezeite: entweder Ostavariante, oder die TVO kommt gar nicht.

Herr Gräff bemerkte in dem Beitrag, dass er es sowohl dem VDGN als auch der Bürgerinteressengemeinschaft schon mitteilte, dass er es für unwahrscheinlich halte, dass das Thema der Trassenführung vom Senat nocheinmal aufgegriffen werden würde. Er würde jedoch gerne nocheinmal Fragen stellen …

Die Anwohner zwischen der B1 und dem U-Bahnhof-Biesdorf-Süd, speziell die Vorstadtsiedlung und die Anrainer der Märkischen Allee (Märkische Spitze) bis Springpfuhl werden in keinster Weise in solche Gespräche mit einbezogen.

Ist dieses Verhalten ein „Aushängeschild der demokratischen Bürgerbeteiligung“, Herr Ohm (VDGN)? Sie können „Ihr“ „Stuttgart 21“ vor den Toren Berlins gerne haben! Demokratie muss auch andere Meinungen vertragen.

Vielleicht kann sich die Bürgerinteressengemeinschaft „Wir sind Biesdorf Süd“ jetzt erklären, warum unsere Bewegung weder den Medien, noch den Politikern oder irgendwelchen Vereinen bekannt sein will.

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